
Warum wir die alten Badezimmerheizgeräte gegen IP66-Infrarotheizgeräte austauschen
Kennen Sie diese alten „Lampe-Heizgeräte“ in Badezimmern? Diejenigen, die immer Probleme haben, sobald es im Raum feucht wird?
Dafür gibt es einen Grund: Die meisten dieser Geräte sind einfach nicht dafür ausgelegt, direktem Wasser ausgesetzt zu werden. Deshalb wechseln immer mehr Menschen auf IP66-zertifizierte Infrarotheizgeräte. Es geht dabei nicht darum, das Badezimmer optisch aufzuwerten – sondern darum, die Elektronik trocken zu halten.
Was bedeutet IP66?
Wenn auf einem Gerät „IP66“ steht, bedeutet das im Grunde, dass das Gerät vor Staub geschützt ist und auch direktem Wasserschlag standhalten kann.
In einem echten Badezimmer gibt es überall Dampf – und ab und zu auch Spritzer von Wasser. Bei billigen Heizgeräten dringt diese Feuchtigkeit ein, zerstört die Heizelemente und führt letztendlich zu Kurzschlüssen. Das ist eine typische „Zerstörung durch Feuchtigkeit“.
Mit einem gut abgedichteten Gerät bleibt die Elektronik trocken. Man kann diese Geräte in der Dusche verwenden, ohne sich Sorgen machen zu müssen, dass das Gerät ausfällt.
Sofortige Wärme statt Warten
Die meisten Heizgeräte versuchen, die Luft zu erwärmen. Doch wenn das Badezimmer luftdurchlässig ist, verfliegt die warme Luft einfach oder entweicht durch die Tür. Man friert also weiter, während das Heizgerät weiterhin arbeitet.
Infrarotheizgeräte funktionieren anders: Sie senden Wellen aus, die direkt die Haut und die Wände erreichen. Es ist sofort warm. Man tritt ein, spürt sofort die Wärme – und muss nicht 20 Minuten warten, bis sich der Raum aufgeheizt hat. Zudem verwenden wir Kurzwellenemitter, die eine große Wärmeleistung in einem kleinen Gehäuse liefern. Dadurch bleiben die Deckenmontagen schlank – man hat also nicht das Gefühl, dass die Decke auf einen herunterdrückt.
Ein Hinweis zur Elektrik
Hier ist der Haken: Diese Geräte verbrauchen viel Energie. Man kann kein altes Leuchtmittel einfach auswechseln und eines dieser Geräte anschließen, ohne vorher die Sicherungen zu überprüfen. Sie benötigen eine saubere, geerdete Verbindung, um in einem feuchten Raum sicher zu funktionieren. Wenn die Elektrik im Haus veraltet ist, wird die Sicherung wahrscheinlich bereits beim Einschalten des Heizgers auslösen.
Bevor Sie anfangen zu bohren, überprüfen Sie unbedingt den Querschnitt der Kabel und stellen Sie sicher, dass die Verbindungsboxen gut abgedichtet sind. Es handelt sich dabei um einen kleinen Schritt – doch er verhindert, dass die Kabel überhitzen und alles reibungslos funktioniert.