
Wie man den richtigen Infrarotheizer für das Badezimmer auswählt
Beim Kauf eines Heizers für das Badezimmer besteht die Versuchung, einfach den leistungsstärksten Heizer zu wählen. Doch mehr Leistung ist nicht immer besser. Wenn man die Leistung zu hoch einstellt, wird nur unnötig Strom verbraucht – das Badezimmer verwandelt sich in eine Sauna. Andererseits fühlt man selbst bei hoher Leistung immer noch Kälte auf der Haut. Es geht also darum, den richtigen Wert für die Größe des Badezimmers zu finden.
Die richtige Leistung auswählen
Wenn Sie ein sehr kleines Badezimmer haben (weniger als 4 m²), reicht in der Regel eine Kurzwellenlampe mit einer Leistung von 400 bis 600 Watt aus. Solche Lampen sind praktisch, denn sie heizen nicht die Luft auf – sie strahlen die Wärme direkt auf den Körper ab.
Für größere Badezimmer (ca. 8 bis 12 m²) sollte die Leistung bei 800 oder 1200 Watt liegen.
Tipp: Anstatt einer einzigen, extrem leistungsstarken Lampe, verwenden Sie lieber zwei kleinere Lampen. Dadurch wird die Wärme gleichmäßiger im Raum verteilt. So entstehen keine „heißen Punkte“, an denen es besonders heiß ist, während in anderen Bereichen weiterhin Kälte herrscht.
Das „Gefühl“ der Wärme
Die meisten dieser Wandleuchten nutzen Kurzwellenkristalllampen. Diese sind großartig, denn sie sorgen sofort für Wärme. Da wir meist nur 15 bis 30 Minuten im Badezimmer verbringen, möchte man nicht warten, bis der Raum warm wird – man möchte sofort Wärme spüren.
Aber es gibt einen Haken: Die Wärme kann etwas intensiv wirken, wenn die Lampe zu nahe am Körper angebracht ist. Um dieses Problem zu vermeiden, sollte die Lampe mindestens 2,1 Meter über dem Boden montiert werden. Dadurch hat die Wärme Zeit, sich auszubreiten, bevor sie den Körper erreicht.
Etwas Geld bei den Stromkosten sparen
Wenn Sie effizient sein möchten, schauen Sie sich den Reflektor an. Es ist besser, einen parabolischen Reflektor zu verwenden. Er leitet die Wärme in den Raum hinein, anstatt sie in die Wand strömen zu lassen. Es handelt sich dabei um einen kleinen Detail, doch dadurch können Sie die Leistung um 10–15 % reduzieren, ohne dass es kälter wird.
Noch eines: Überprüfen Sie unbedingt Ihre Elektroverkabelung. Die hohen Belastungen im Winter können für die Stromleitungen problematisch sein – niemand möchte schließlich in einem kalten Badezimmer stehen, weil ein Sicherungsautomat ausgelöst wurde.