
Hören Sie auf, gegen den SIPA-Rotationsformierer zu kämpfen!
Wenn Sie eine SIPA-Rotationsmaschine betreiben, kennen Sie das Problem sicherlich: Einen Moment lang ist alles in Ordnung – im nächsten Moment haben Sie eine Reihe von abgelehnten Flaschen vor sich, weil es „Kaltstellen“ gibt oder die Wände an bestimmten Stellen viel zu dünn sind. Das ist frustrierend.
Meistens liegt das Problem bei etwas ganz Simplem: den Lampen. Viele Bediener nehmen einfach irgendeine Ersatzlampe, die in den Steckplatz passt. Doch das reicht nicht aus – es geht darum, dass die Leistung der Lampe genau zur Leistung der Maschine passt.
Es geht um die richtige Leistung.
Stellen Sie sich das so vor: Ihre Maschine ist auf einen sehr bestimmten Rhythmus eingestellt. Wenn Sie eine Lampe verwenden, deren Widerstand oder das Verhältnis von Wattzahl zu Spannung leicht abweicht, wird dieser Rhythmus gestört. Dadurch ändert sich die Wärmedichte – die Infrarotwellen treffen nicht mehr mit der richtigen Frequenz auf das PET, und das Plastik wird nicht so weich wie gewünscht.
Deshalb legen wir großen Wert darauf, dass die Lampen genau den Spezifikationen von Sidel/SIPA entsprechen. Wir wollen, dass die Wärme genau so auf das Material einwirkt, wie es die Ingenieure vorgesehen haben. So müssen Sie nicht ständig an den Einstellungen herumfummeln, nur um stabile Flaschen zu erhalten.
Die Komponenten innerhalb der Glühbirne
Wir verwenden hochreinen Quarz sowie einen Halogeneinsatz. Mit anderen Worten: Dadurch wird verhindert, dass der Glühfaden zu schnell verdampft. Dadurch bleibt die Lichtleistung über Tausende von Stunden konstant – anstatt nach ein paar Wochen abzunehmen.
Einige unserer Lampen haben außerdem spezielle Beschichtungen. Anstatt dass die Wärme in den Maschinenrahmen entweicht, reflektieren diese Beschichtungen die Energie wieder zurück – genau dorthin, wo sie hingehört: auf das Material.
Ein kleiner Tipp: Überprüfen Sie Ihre Anschlüsse. Wenn der Anschluss für die R7s-Lampe locker ist, entsteht Widerstand. Das führt dazu, dass die Kontaktpunkte überhitzen – und die Lampen gehen viel früher kaputt als erwartet.
Kühlung
Diese Lampen sind für hohe Geschwindigkeiten konzipiert. Eine höhere Leistungsdichte bedeutet, dass man die Länge des Ofens verkürzen und die Bearbeitungszeiten verkürzen kann. Das ist großartig für die Produktion – doch es gibt einen Haken: Mehr Leistung in einem kleinen Raum bedeutet, dass die Kühlaggregate härter arbeiten müssen. Wenn das Kühlsystem mit Staub verstopft ist oder nicht mehr mitkommt, steigt die Umgebungstemperatur an. Sobald das passiert, verschlechtert sich die Qualität der produzierten Flaschen – egal wie präzise die Lampen auch sein mögen. Sie werden den ganzen Tag lang gegen die Hitze kämpfen müssen.